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Die perfekten Chicken-Wings, tierleidfrei

vegane chicken wings rezeptDas Huhn hängt mir nach, besser hing, denn vor kurzem fand ich eine Variante, wie man Soyafilets bearbeitet, damit sie echt genialen Genuss bieten, ohne dem typischen Soya Geschmack.

Wichtig ist die paar folgenden Schritte durchzugehen, dann ist Genuss garantiert, gegenüber den fertigen Ausführungen. Ich hab schon einiges probiert, aber die beschriebene Prozedur erzeugt etwas, das völlig anders als bekannter Fleischersatz ist. Viel Erfolg beim Nachmachen.

Mengenangaben sind für 2 Portionen

  • Die gewünschte Menge an Sojafilets in Wasser 5 Minuten kochen (ca. 14-20 große Sojafilets)
  • Dann diese 3-4x in frischem Wasser so gut als geht ausdrücken, dass der Soyageschmack rausgeht.
  • In frischem Wasser mit einem knappen Esslöffel Tomatenmark und 1-2 Esslöffel Hefeextrakt nochmals 5 Minuten aufkochen. Dann nur noch den Sud rausdrücken.
  • Die Filets in mundgerechte bzw. passende Stücke schneiden und mit richtig viel Kokosöl anbraten. Es soll ja wie Fleisch saftig und fettig sein. Dabei salzen und wenn es etwas Farbe angenommen hat, die Hitze zurückdrehen, beliebiges Hähnchengewürz drüberstreuen -> nicht sparen. Dann ein gutes Ketchup drübergeben, auch hier genug verwenden. Alles gut durchmengen.
  • Bei rund 175°C ca. 10 Minuten im Backrohr braten lassen und dann genießen!

Das Ausdrücken macht man übrigens am besten mit 2 kleineren Brettern in den Händen, so dass das Wasser auch weglaufen kann. Zuvor im Wasser drücke ich es pro Durchgang mit den Fingern (Fingerrücken) mehrmals kräftig aus

Ich hab schon ein paar Leute damit richtig überzeugt. Übrigens entsteht bei dieser Machart sowas ähnliches von der Konsistenz wie Haut. Ich war wirklich überrascht. Und so sah es dann im Rohr nach den 10 Minuten braten aus.

 

Einfachere/schnellere Variante:

Statt dem 2x Aufkochen hab ich es nun laut Empfehlung auf der Packung in dem Sud (siehe 2tes mal kochen) 48 stunden mariniert. Dann einmal nur gut ausgedrückt.
Nach dem Anbraten in der Pfanne wiederum gewürzt, nur noch mehrmals gut durchgeschwenkt und fertig. Spart eine Menge Arbeit und das Ergebnis ist fast ident!

Inspirierende Variante, ungetestet von Elke:

Kichererbsen ankeimen lassen, durch den Wolf drehen, würzen mit Curry, etwas Chili, Salz etc. Ich habe die mal wie Wasabi-Erbsen mit einer Marinade aus sehr wenig Zucker, Java-Curry, Steinsalz, Senfpulver bestrichen, im Ofen leicht geröstet > schmeckte wie original Geschmack von Chicken Mc Nuggets.

Fett bzw. das ach so böse Gesättigte?

Für das Öl bzw. die fettige Konsistenz empfehle ich sowohl gesundheitlich als auch geschmackstechnisch hochwertiges Kokosöl! Dieses ist äußerst stabil beim Erhitzen, und regt durch seine Eigenschaft sogar den Körper zum Abnehmen an. Unsere Leber macht direkt aus den mittelkettigen Triglyceriden Ketone, und genau diese nähren bestens das Gehirn und helfen sogar bei Gewichtsreduktion. Das durch die ach soooo bösen gesättigten Fetten!
Nebenbei sind diese speziellen gesättigten Fette wichtig für unsere Nerven! Ein beginnender Mangel zeigt sich gerne als Augenlid zucken. Und bei der Kosmetik und Hautpflege ist es mehr oder weniger ungeschlagen. Und wenn schon, dann die beste Qualität von Dr. Görg.

Hefeextrakt versus künstlich hergestelltem Glutamat

Beim Hefeextrakt werden Proteine der Hefe in ihre Bestandteile zerlegt. Diese Bestandteile, die Aminosäuren, sorgen für den typischen Umamigeschmack - in erster Linie wirkt da die Glutaminsäure bzw. ihr Salz, das Glutamat. Andere Aminosäuren tragen aber auch zu diesem Geschmack bei. Ob die Zerlegung nun durch Fermentation oder durch Säuren erfolgt, ändert daran nichts.

Ungesünder wird das Lebensmittel dadurch übrigens nicht: Spätestens im Darm würde das Protein sowieso in seine Bestandteile zerlegt werden, darunter eben auch Glutamat. Dieser Schritt wird nur vorgezogen, um einen vollmundigeren Geschmack zu erreichen - im Blut kommt aber letztlich das gleiche Stoffgemisch an.

Das Problem, das immer mehr Menschen mit chemischen Varianten wie Mono-NatriumGlutamat haben, scheint eine nicht mehr einwandfreie Blut-Hirnschranke zu sein. Wie auch immer ist die chemische Variante mehr als fragwürdig.
Das "China-Syndrom" sollte bei Hefeextrakt nicht auftreten, und wenn doch, mal mit einer kräftigen Gemüsebrühe und Tomatenmark aufkochen, statt mit Hefeextrakt.

Hier noch weiterführende Informationen zu Beiden, die bei meinen Recherchen als guter Link samt guten Informationen hier verlinkt sind.