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Brot hat mehrere psychische Faktoren, dass es für viele so beliebt macht. Folgende Tatsachen sollen aufklärend wirken. Daher folgendes basische Brotrezept, als mögliches Genussmittel in vernünftigen Mengen, ist viel gesünder, sättigender und auch besser als jegliches gekaufte. Und da die Psyche halt oft mitspielt im Leben, habe ich mich entschlossen dieses Brotrezept hier im Brot & Cräckerbereich einfließen zu lassen, denn nicht viele schaffen eine rein rohe Ernährung, und ich versuche ALLE bestmöglich zu bedienen.

Zu Einem sei erwähnt, dass beim Erhitzen von Kohlehydraten über 140°C sogenannte Maillard-Moleküle entstehen, die uns nicht gut tun, vor allen in großen Mengen und auf Dauer. Und gerade diese haben es in sich, denn es sind auch Opium ähnliche dabei, und die erzeugen doch tatsächlich eine Abhängigkeit. Daher reagieren wir so mit Lust auf Gebäck, wenn wir frisches riechen. Auch das Absetzen von Brot und Gebäck ist somit auch ein kleiner Entzug.

Zum Anderen ist natürlich die Dosis immer das "Gift"!
Nur wer wirklich krank ist, sollte von Kohlehydraten, vor allem erhitzten wirklich absehen!
Alle anderen sollten es mit Maß und Ziel konsumieren, und auch mal Alternativen wie Essenerbrot oder/und Leinsamencracker versuchen, zu denen ich auch Kurse gebe.

Zu Guterletzt ist natürlich das Brot als Unterlage für ein schnelles Essen sehr praktisch. Ob mit Gemüse drauf, Aufstrichen, oder z.b. einfach nur Kokosöl statt Butter, oder Süßem, es geht einfach schnell. Um dies ohne gebackenen Brot zu haben, gibts die bereits genannten Alternativen "Essenerbrot und Leinsamencracker".

Aber nun zum Rezept für ein wirklich leckeres und basisches Brot, das aufgrund der großen Menge an Gemüse, basisch verstoffwechselt wird.

  Rezept zum basischen Kürbisbrot
200g Kürbis Sehr gute sind Hokkaido, Blauer von Ungarn, Butternut (etwas süsslich)
300g Mehl Frischgemahlen, Vollkorn mit möglichst wenig Gluten, oder z.b. Maroni-mehl
2 TL Backpulver Gesundheitlich ist natürlich Sauerteigbrot am besten
2 EL Olivenöl 5 EL Flohsamenschalen mit genügend Wasser für mehr Fluffigkeit untermengen
50ml Wasser Am besten reinstes Wasser
1 TL Salz Kristallsalz oder zumindest Steinsalz unraffiniert, unjodiert
Gewürze Muskatnuss gerieben, typischerweise frisch gemahlener Koriander, Fenchel und (Kreuz)Kümmel. Auch Thymian und etwas Oregano machen sich gut.
Deko Kürbiskerne oder andere Ölsaaten nach belieben außen andrücken vor dem Backen
  • Kürbis dünsten bis er weich ist, dann mit Kartoffelstampfer zerstossen.
  • Diesen mit allen anderen Zutaten vermischen und auf Küchenplatte ordentlich kneten.
  • Je nach Kürbiskonsistenz etwas Mehl oder Wasser noch hinzufügen.
  • Eine Stunde an einem warmen Ort mit Tuch zugedeckt rasten lassen.
    oder
  • Bei Sauerteigvariante dementsprechend rasten und dann mehrere Stunden gehen lassen
  • Dann auf einem leicht geölten Backblech einen Brotlaib formen. Natürlich kann man sich hier auch kleinere Gebäckstücke machen.
  • Mit Messer noch zart einritzen, dann bekommt man ein knuspriges
  • Bei 170°C und vorgeheiztem Backrohr 35-40 Minuten backen.

vor dem Backen mit zarten Ritzen fertiges, knuspriges und basisches Kürbisbrot

Ein sehr gutes, festes, saftiges und sättigendes Brot, dass durch die Menge an Kürbis, oder auch anderen Gemüsen basisch wird.

Gutes Gelingen und ein Genuss ohne Reue!

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