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Hat man einen Garten, macht es wirklich Sinn, die als Un-Kräuter bezeichneten Pflanzen bewusst zu pflegen und nicht zu bekämpfen! Sie sollten als Bodendecker einfach stehen gelassen werden. Werden Sie zu viel, einfach ausreißen, die Erde abklopfen und mit der Wurzel nach oben die Stelle wieder damit abdecken. Dadurch düngt man, hält die Erde feucht und damit die wichtigen Mikroorganismen am Leben. Auch hat man in nächster Nähe immer frische Wildkräuter zum Ernten. Sie haben aber auch stärkende Wirkung für die Nutzpflanzen, wie das auch teilweise sinnvolle Beipflanzen machen. Einen sehr wirksamen Nutzen haben auch Wildkräuter- Auszüge, Jauchen etc., die in verschiedener Art und Weise unsere Kulturpflanzen stärken, das wiederum dem Konsumenten sehr zugute kommt und Schädlinge abhält. Meine eigene Erfahrung ist, dass so gestärkte Kulturpflanzen z.B. weniger Schneckenfraß- Schäden haben, denn eigentlich vergreifen sich Schnecken an verrottenden Pflanzen und danach an schwachen. Ausgerissene Wildkräuter - wie schon beschrieben - dienen somit auch als Futter für die Schnecken anstatt Kulturpflanzen.

Überlasse der Natur die Wiederbelebung von ausgelaugtem Boden

Wildkräuter im GartenSehr interessant ist, ein Stück Rasen, Wiese oder einen ungenutzten Bereich einfach über ein bis mehrere Jahre gar nicht zu berühren, weder irgendwas zurückschneiden noch im Herbst oder Frühjahr „saubermachen“, sondern einfach der Natur ihren Lauf zu lassen. Ist nur Gras vorhanden, ist das Abtragen und Umdrehen der Rasennarbe  sinnvoll, damit das Gras abstirbt und verrottet. Die Erde sollte mit jeglichem Mulchmaterial abgedeckt werden, um das Austrocken zu verhindern, denn dabei sterben die meist schon spärlichen Helfer fast gänzlich ab. Aber selbst das ist teilweise nicht notwendig, da sich binnen kürzester Zeit die starken Pionierpflanzen ansiedeln. Man kommt meist aus dem Staunen nicht heraus, wie schnell so ein Bereich zuwächst bzw. über die Zeit die Art der Pflanzen sich ändert, die im Endeffekt diesen Boden wieder „reparieren“. Diese Zonen als auch Wildkräuter zwischen der Kultur bieten vielen Nützlingen beste Bedingungen zum Ansiedeln, und diese kümmern sich wiederum um die Schädlinge!

Ein fruchtbarer Boden ist das A und O für jeden Gärtner.

Ein so wiederhergestellter und gemulchter oder verwachsener Boden enthält viele Milliarden Bakterien, Pilze, Insekten und Würmer, die Mineralien im Boden aufschließen. Das ist die Voraussetzung, damit die Nährstoffe von den Pflanzen aufgenommen werden können. Gleichzeitig macht dieser Umwandlungsprozess den Boden schön krümelig und den Wurzeln damit das Leben leichter, die Pflanzen mineralstoffreicher und gesünder, was  ein großer Vorteil  für unsere Gesundheit ist.