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"Der Tumor hört im Prinzip auf zu wachsen, weil er gegen seinen Willen vermehrt Sauerstoff verbraucht."

(Prof. Dr. Michael Ristow von der Universität Jena)

"Im Ergebnis verloren die Zellen die Fähigkeit, bösartige Geschwulste in Versuchstieren zu bilden. "Der Tumor hört im Prinzip auf zu wachsen, weil er gegen seinen Willen vermehrt Sauerstoff verbraucht", fasst Projektleiter Prof. Dr. Michael Ristow von der Universität Jena das Ergebnis zusammen. Damit bewiesen die Forscher, dass die Geschwindigkeit des Tumorwachstums von den Stoffwechselprozessen abhängig ist und dass dies erfolgreich beeinflusst werden kann.

Doch das interdisziplinäre Forscherteam war mit diesem ersten Beweis der Warburg-Hypothese noch nicht zufrieden.

In einer weiteren Studie schalteten sie im Tierversuch den oxidativen Stoffwechsel in Leberzellen aus. Im Ergebnis breiteten sich nicht nur Tumorzellen schneller aus. "Selbst anfänglich ,gesunde' Zellen begannen, wie Tumore zu wachsen", erläutert Prof. Ristow. Mit diesem Resultat, das bereits am 15. Dezember 2005 in der hochkarätigen Fachzeitschrift "Human Molecular Genetics" publiziert wurde, und dem Erstbeweis sind sich die Forscher sicher, einen wichtigen Mechanismus der Tumorausbreitung entschlüsselt und experimentell angewandt zu haben.“

Die heutigen "Prof. Dr. Otto Heinrich Warburg-Jünger" beweisen erneut, was dieser schon zusammen mit einigen anderen seiner Zeit schon wusste. Der Sauerstoff, der die Ozonbehandlungen als alternative Krebstherapie und als Tumor-Wundmanagement schon seine Zeitzeugen fand, wird in einer großen Klinik heute den Patienten in der Art verordnet, dass man sie täglich für 3 Stunden zum Spaziergang anweist.

 

Professor Otto WarburgIn den USA und Kanada, ist der deutsche Nobelpreisträger heute noch mehr geschätzt als im deutschen Sprachraum. Prof. Warburg sagte bei seinem Vortrag anlässlich der Verleihung des Paul-Ehrlich-Preises 1962 in Frankfurt/Main wörtlich:

Man kann Krebs durch Teer erzeugen, aber Teer ist nicht die Ursache des Krebses.
Man kann Krebs durch Virusarten erzeugen, aber Virusarten sind nicht die Ursache des Krebses.
Es kann nicht anders sein, als dass alle diese verschiedenen Agentien etwas auslösen, das in den normalen Körperzellen bereits fertig vorgebildet vorliegt

Prof. Dr. Otto Heinrich Warburg (1883-1970 Berlin) Deutscher Biochemiker, Arzt und Physiologe:

  • 1923 Entdeckung, dass die Krebszellen ihre notwendige Energie aus der anaeroben Glykolyse („Gärung“) gewinnen.
  • 1931 Nobelpreis für „die Entdeckung der Natur und der Funktion des Atmungsferments (COX, Komplex IV)“

 

Vereinfacht auf den Punkt gebracht hat Warburg für folgende Erkenntnis 1931 den Nobelpreis erhalten:
Entziehen Sie einer Zelle 48 Stunden lang 35 % ihres Sauerstoffs,
wird sie sich krebsartig verändern
"

 

Gründe für zuwenig Sauerstoff in den Zellen

Jede Zelle hat zwischen 100erten bis zigtausende Mitochondrien. Besonders viele Mitochondrien befinden sich in Zellen mit hohem Energieverbrauch wie z. B. Nervenzellen, Sinneszellen, Muskelzellen, Herzmuskelzellen, Eizellen.

Sehr anfällig sind Mitochondrien für Umweltgifte, Schwermetallvergiftungen, Kohlenmonoxyd, Sauerstoff- und Nährstoffmangel, Medikamentengifte, Chemo-Medikamente, Krebs erregende Stoffe, bestimmte Nahrungsmittelzusätze, psychischen Stress. All diese Faktoren führen zur Reduzierung der Spannung der Zellmembran, Körperübersäuerung, vermehrten Bildung Freier Radikale, was wiederum zur Schädigung der Zellatmung beiträgt. Vor allem Zytostatika/Chemopräparate, als die stärksten bekannten Zellgifte, setzen den Mitochondrien stark zu und verstärken das grundlegende Problem bei Krebspatienten. Bei entsprechender Schädigung der Mitochondrien können diese die Zellatmung nicht mehr aufrecht erhalten und sie schalten auf Energiegewinnung ohne Sauerstoff, auf Gärung um. Warburg entschlüsselte mit seiner Entdeckung der Cytochromoxidase (Natur und Wirkungsweise des Atmungsfermentes - "Warburg-Ferment") den Mechanismus der Zellatmung, wofür er 1931 den Nobelpreis für Medizin und Physiologie erhielt."

Ein weiterer essentieller Punkt ist das "Absticken" des Bindegewebes durch zu hohen Kohlehydrate bzw. Fleisch (Eiweiß) Konsum, was auch zu zuwenig Sauerstoff in den Zellen führt. Das Bindegewebe ist die Brücke zwischen Blutgefäßen und Zellen, also der Weg des Sauerstoffes. Eine gute Zusammenfassung zum Bindegewebe bzw. dem Menschen als ganzes findest im Bereich Wasser.

Diese biochemischen Zellvorgänge sollten zusammenhänglich als Risiko bekannt sein, sowohl bei der Therapie und deren Gefahren, wenn oft wieder neues Tumorwachstum gerade nach Chemotherapie-Zyklen erfolgt. Dass Chemotherapie krebserregend ist, steht sogar in dem Formular das man unter gemachter Todesangst unterzeichnet, und dabei den Arzt von allen möglichen Gefahren durch die Behandlung befreit! Ich habe es selber gelesen.

 

Weiterführendes und Motivation aus der Praxis

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